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Tage des Lesens 2015

geschrieben am 25.11.2015

Grundschule Weidenthal - Buch, Bücher, Vorlesen, in fremde Welten eintauchen,…

Anlässlich der Tage des Lesens (eine Aktion in der Kampagne „Leselust“ in Rheinland-Pfalz)  vom 23. bis 27. November 2015 hat sich das Kollegium der Grundschule Weidenthal bereits zum wiederholten Mal im Vorfeld darüber Gedanken gemacht, wie es diese Tage für seine Schülerinnen und Schüler erlebnisvoll und spannend gestalten könnte und an die sich die Kinder noch gerne und lange zurückerinnern werden.

Zunächst wurde als Schwerpunkt der Autor Paul Maar ausgewählt, da die Schulgemeinschaft bereits am 17.11.15 die Premiere vom diesjährigen Kinderstück: „Eine Woche voller Samstage“ im Pfalztheater Kaiserslautern besuchte. Die Aufführung dieser rasanten und lustigen Geschichte von Paul Maar begeisterte viele Kinder, nachdem alle eine kurzweilige Einführung von Theaterpädagogin Katja Bach im Rahmen des Unterrichtes erhielten.

Im Vorfeld wurden von Schulleiter Thomas Fritz Vorlesepaten angesprochen, die die Kinder bereits aus dem Weidenthaler Umfeld kennen. Den Auftakt machten am 23.11. die ehrenamtliche Lernpatin Ulla Röhm und Gemeindeförster Hubert Stuhlfauth. Frau Röhm las den Kindern der Klassen 1 und 2 aus dem Erstwerk von Paul Maar „Der tätowierte Hund“ vor und machte auf das sonderbare Märchen mit der „guten“ Hexe neugierig. Herr Stuhlfauth las den Kindern der Klassen 3 und 4 die Einleitung von: „Herr Bello“ vor und machte ihnen die Geschichten (insgesamt 3 Bände) richtig schmackhaft… . Jürgen ter Veen brachte am 24.11. den „Kleinen“ die witzige Story „Der Buchstabenfresser“ nahe, brach jedoch im Vorstadium des „Buchstabenvertauschers“ jäh ab, um die Kinder zum Weiterlesen zu ermuntern.

Sonja Clemens, die in der Stadtbücherei Neustadt berufstätig ist, las den Kindern der Klassen 1 und 2 am 25.11. aus den wunderschönen Büchern von Paul Maar „Der Wutkuchen“ und „Ein Sams zu viel“ vor und verzauberte die kleinen Zuhörer. Auch Carolin Hauck erzählte von den kuriosen Situationen mit zwei „Samsen“.

In den jeweiligen Klassenzimmern wurde täglich mit Matten, Decken, Stehlampe und Kerzenlichtern eine richtig kuschelige Vorleseatmosphäre geschaffen. Zu den jeweiligen Aktionen durfte es sich jedes Kind mit seinem Lieblings-Kuschelkissen bequem machen.


Am 26.11. besuchte uns Pfarrer Frank Wiehler als Vorlesepate. Er entschied sich für eines der jüngsten Werke „Der Galimat“, das erst in diesem Jahr erschienen ist. Darin traf Jim auf ein außerirdisches Wesen, dem Galimat, der ihm eine EWP „Erwachsen-werden-Pille“ herbeizaubert. Marion Steinmetz brachte viele Requisiten zur lustigen Geschichte „Der gelbe Pulli“ mit und im Anschluss kamen noch „Drei miese, fiese Kerle“ vorbei…

Zum Wochenabschluss kam am Freitag, dem 27.11. Förderschullehrerin Ruth Prohl und Exbürgermeister Paul Mar zum Vorlesen: Die Kinder der Klassen 3+4 hörten von Ruth Prohl eine weitere Sams Story „Sams und Martin Taschenbier“, während Paul Mar mit dem ersten Kapitel „Das kleine Känguru und die Springmaus“ die Zuhörerschaft in seinen Bann zog. Übrigens, die geniale Idee: Paul Mar liest Paul Maar hatte Frank Wiehler und er hat spontan und begeistert zugesagt.


Eine schöne und hoffentlich unvergessliche Woche mit tollen Aktionen für unsere Schüler und Schülerinnen geht zu Ende … .

Aber, warum ist das Vorlesen so wichtig?

Für die Sprachentwicklung von Kindern wird dem Vorlesen und gemeinsamen Betrachten von Bilderbüchern ein großer Einfluss zugesprochen. Die Kinder erwerben neben Wortschatz und Kenntnissen sprachlicher Strukturen auch Wissen darüber, welche Gegenstände mit Wörtern und Sprache benannt werden. Auch nehmen sie oft neue Gegenstände wahr, denen sie in ihrem Alltag eventuell nicht oder nicht häufig begegnen.

Entscheidend für die Wirksamkeit von Vorlesen und Erzählen sind Nähe und Austausch mit einer Vertrauensperson. Darin liegt ein entscheidender Unterschied zum Fernsehen oder ähnlichen Medien, die Kinder häufig alleine nutzen. Auch die Fantasieentwicklung in der Kindheit kommt dem Vorlesen eine bedeutsame Rolle zu.

Kinder und Jugendliche, denen in der Kindheit von den Eltern vorgelesen wurde, haben häufiger eine positive Einstellung zum Bücherlesen als Gleichaltrige, denen nicht vorgelesen wurde.

Fazit:

Beim Bücherlesen kann man viel lernen, in andere Welten eintauchen,… . Bücherlesen ist gemütlich, spannend, … . Bücherlesen macht einfach Spaß!



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